Vogelhäuschen für Winterfütterung

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Aufleben

Publiziert am 14. Januar 2026

2 Minuten Lesezeit

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Die Fütterung von Kleinvögeln ist beliebt und kann im Winter helfen. Sie ersetzt jedoch keinen Lebensraumschutz. Wer füttert, sollte dies fachgerecht tun – nur so wird aus der gut gemeinten Hilfe kein Risiko für die Vögel.

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Illustration von Entosthodon fascicularis

Darum geht's

  • Eine Futterstelle ermöglicht schöne Naturerlebnisse und spannende Vogelbeobachtungen aus nächster Nähe.

  • In der Nähe sollten Bäume oder Sträucher stehen – sie bieten den Vögeln Schutz bei Gefahr.

  • Ideal ist ein Futterhaus mit Reservebehälter, gefüllt mit Sonnenblumenkernen, Hanfsamen und Haferflocken.

Vögel beobachten und Natur erleben – mit einer Futterstelle im Winter

Eine Futterstelle bringt Leben in deinen Garten oder auf den Balkon und ist eine wunderbare Gelegenheit, Vögel aus nächster Nähe zu beobachten. Gerade für Kinder und Naturinteressierte kann das ein Einstieg sein, sich stärker mit der Natur im Siedlungsraum zu beschäftigen.

In Zeiten mit wenig natürlichem Futter kann eine fachgerecht eingerichtete Futterstelle gewissen Kleinvögeln das Überleben erleichtern. Aus Sicht der Schweizerischen Vogelwarte und BirdLife Schweiz spricht nichts gegen eine massvolle Winterfütterung – solange sie richtig gemacht wird.

So fütterst du richtig

  • Biete Körner, Haferflocken und Rosinen in einem Futterhaus mit Reservebehälter an – so bleibt das Futter trocken und sauber.

  • Lege zusätzlich etwas Obst auf den Boden – aber nicht direkt unter dem Futterhaus, um Verschmutzung zu vermeiden.

Diese Tiere profitieren von einem Vogelhäuschen im Garten

Je nach Futterangebot lockst du ganz unterschiedliche Vogelarten an und kannst ihre faszinierenden Verhaltensweisen aus nächster Nähe beobachten:

  • Körnerfresser wie Kohlmeise, Blaumeise, Kleiber, Hausspatz, Grünfink oder Buchfink picken gern Sonnenblumenkerne & Co.

  • Weich- und Insektenfresser wie Amsel, Rotkehlchen oder sogar der Star freuen sich über Haferflocken, Rosinen oder Obst.

Schritt für Schritt zu einer guten Futterstelle

Was eine gute Futterstelle ausmacht – darauf solltest du achten

Damit deine Futterstelle den Vögeln wirklich hilft, braucht sie die richtige Ausstattung:

  • Regenschutz: Das Futter muss trocken bleiben – so bleibt es länger haltbar und hygienisch.

  • Kein Hineinsetzen: Die Vögel sollten nicht im Futter sitzen können – das verringert die Übertragung von Krankheiten.

  • Katzensicher aufstellen: Achte auf einen Standort, den Katzen nicht erreichen können.

  • Nahe zu Büschen oder Bäumen: Diese bieten Schutz und Rückzugsmöglichkeiten.

Und ganz wichtig: Halte die Futterstelle sauber! So wird sie zu einem sicheren und wertvollen Ort für Vögel im Winter.

Quellen

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